Mäzenatentum oder alte neue Wege für Kunstliebhaber und Künstler

Anerkennung tut gut und es ist erfreulich, Freude in die Welt zu bringen. Aber …

Leider können wir Künstler von den vielen „Sehrschön“s und „Supertoll“s weder unsere Brötchen noch die Ateliermiete bezahlen. Wie also zum nötigen Kleingeld kommen? Ein „Nebenjob“ :-) ! ... dann reicht es auch vorn und hinten nicht, aber die Kreativität ist tot. :-( ... Allen möglichen Kram zum Verkauf herstellen (Kalender, T-Shirts, Lesezeichen). :-) Schöne Sachen, aber eigentlich wollen wir doch Kunst machen. :-( … Oder vielleicht eine Gebühr für die „Sehrschön“s und „Supertoll“s erheben? :-) Dann sagt es vielleicht keiner mehr, aus Angst, was bezahlen zu müssen für die Freude? :-( …

Aber stellt Euch mal vor: Menschen, die nicht ganz so knausern müssen zeigen ihre Anerkennung durch eine freiwillige kleine oder größere Spende, obwohl mangelnder Platz in der Wohnung, auf dem Kontoauszug zu wenige Nullen vor dem Komma oder ein Partner mit anderem Geschmack den Kauf eines Originalkunstwerkes verhindern … dafür können sie jederzeit die freudvoll entstandenen Werke ihrer Lieblingskünstler in Ausstellungen oder im Atelier beschauen und froh darüber sein (auch weil sie ja einen Anteil daran haben) … wäre das nicht toll?

Oder aber Kunstpatenschaften. Wohlhabendere Menschen kaufen ein Bild für einen, der es sich nicht leisten kann oder geben einen Betrag x in einen Topf, aus dem dann ein Bild verschenkt werden kann. Damit geht es drei Menschen gleichzeitig gut – einer kann mit seinem Geld etwas Gutes tun, einer freut sich über ein Kunstwerk und der Künstler kann weiter Kunst schaffen.Was meint Ihr dazu?

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