Vertrauen

Was für ein großes Thema. Es begleitet mich schon seit langer Zeit. Heute mal wieder so ein Gedanke: Es ist leicht, auf etwas zu vertrauen, wenn schon ein bisschen davon da ist. Z.B. Geld - wenn man einigermaßen damit versorgt ist, was man braucht, vertraut man, dass es so bleibt oder gar noch besser wird. Oder Anerkennung - wenn man nicht ganz und gar abgelehnt wird, kann man darauf hoffen, das das was man tut auch weiterhin Zustimmung findet oder sogar demnächst noch mehr. (Letzten Endes ist beides das Gleiche - ein Form von Energie nämlich) Kritisch wird es, wenn da gähnende Leere ist, kein Knopf in der Tasche - wirklich keiner! - oder niemand, der einem zeigt, dass er gut findet, was man macht. Und an diesem Punkt fängt Vertrauen eigentlich überhaupt erst an. Es ist schwer und gelingt eher selten, in dem Moment Vertrauen zu haben, wo es keinen, wirklich keinen Anlass dazu gibt, am Nullpunkt sozusagen. Aber wenn man die Kurve kriegt und ohne Grund vertraut, dann hat man gewonnen - dann eröffnet sich das ganze Universum der Möglichkeiten und die besten davon werden Wirklichkeit.

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